Dieses Projekt wurde im Rahmen zweier Diplomarbeiten entworfen und realisiert. Die Architekturstudentin Ursula Nikodem-Edlinger und die Designstudentin Danijela Tolanov ließen dabei die Erfahrungen der vorangegangenen Realisierungen zusammenfließen und ein auf allen Ebenen sozialverträgliches und nachhaltiges Gebäude entstehen.
Bei Baya wurde das lokale Aushubmaterial verwendet, das allerbeste raumklimatische Eigenschaften bietet und jedem Menschen kostenlos zur Verfügung steht: Lehm. Diesmal errichteten wir sogenannte Stampflehmwände, wobei Erde in einer Schalung zu festen Mauern verdichtet wird. Gemeinsam mit den unterlüfteten Dächern sorgen sie für einen thermischen Ausgleich zwischen Tag und Nacht und kompensieren sommerliche wie winterliche Temperaturextreme.
Auch hier wurde das Umfeld des Hortes in den Bauprozess einbezogen. Neben zahlreichen Arbeitern aus der näheren Umgebung waren auch die Eltern der Kinder an der Umsetzung der Entwürfe beteiligt.

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