Die Kräfte werden, wie bei einem Bogen, außen abgetragen. Die Konstruktion ist dadurch selbsttragend und benötigt bei eckigem Querschnitt keine Verbindungsmittel. Einziger Nachteil ist die Orientierung in nur eine Richtung.

Entwurfsziel war es die gerichtete Konstruktion auf Flächen umzulegen, sie in ihrer linearen Ausrichtung zu unterbrechen und die Kräfte so abzuleiten, dass eine zentrale Ausrichtung möglich wird. Als Material wurden gefräste Rundholzstäbe in Fichte, mit einem Durchmesser von 14cm und einer Länge von 5 Metern gewählt.

Das Konstruktionsprinzip des Pavillons geht auf den Erfinder Leonardo da Vinci zurück und findet heute noch Anwendung im Bau von Pioneerbrücken des Bundesheeres.

Der Pavillon besteht aus Zuschauer- und Barbereich. Die Tribüne bietet Sitzplätze für bis zu 150 Personen. Außerdem gewährt die Pavillonkonstruktion interessierten Passanten Einblick auf das Geschehen – durch ihre Offenheit bis zu einer Höhe von 2 Metern. In dem der Tribüne zugewandten Bereich befindet sich die Bar mit dahinter liegendem Lager und Toiletten. Die LED Wand ist hängend an der Konstruktion befestigt.

 

Corner, Johannes Derntl Corner, Johannes Derntl