Das Baugrundstück befindet sich in den Stadtausläufen nahe der durch Frosch- und Freinberg gebildeten Tallandschaft. Durch das westlich gelegene Naherholungsgebiet erhält das Grundstück eine wichtige Bedeutung. Andererseits erschwert die stark frequentierte Westumfahrung eine qualitative Nutzung des Areals.

Der Hauptbaukörper nimmt die Höhe der Klostermauer auf und tritt so mit diesem nicht in Konkurrenz. Damit die um ein Geschoss angehobene Parklandschaft durch den Straßenlärm der Hopfengasse geschützt ist, ist ein in der Parklandschaft einstöckiger Funktionsriegel in den Hauptbaukörper eingeschoben der nicht nur den Vorplatz im Erdgeschoss, die Parklandschaft sondern auch die Therme bedient. Aufgrund der städtischen Lage und der wenig attraktiven Stadtlandschaft wird die Therme zum Großteil über Atrien und Oberlichter belichtet.

An jenen Stellen an denen eine Kommunikation mit dem Außenraum möglich oder sogar notwendig ist, wurde jedoch nicht darauf verzichtet. Ein Erschließungs-Kern der die Therme im Bereich des Erdgeschosses mit der Klosterebene verbindet wurde ebenfalls vorgesehen um die dort befindlichen Grünräume dem städtischen Raum anzulagern und zugänglicher zu machen.

 

Lageplan

Lageplan

Querschnitt

Querschnitt

Ansicht-Nord

Ansicht-Nord

 

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Obergeschoss

Obergeschoss

Therme, Marco Stummer