Dieser Typus eines Breitfußhotels schmiegt sich im Osten des Grundstücks entlang des natürlichen Geländes in den Hang. Auf dem zweigeschossigen Sockel ruht an je einem Ende ein Bauteil, in dem die Zimmer für die Gäste untergebracht sind. Die monolithische Anmutung des Gebäudes wird durch die Gleichbehandlung von Sockel und Gästetrakten unterstrichen. Die Baukörper dieser »weißen Architektur« erfahren ihre Gesichter durch lokale Ausnehmungen für Loggien, Terrassen und ähnliches.

Kompakte Baukörper, kurze Wege, großzügige Anlage und fantastische Aussicht für die Gäste!

In den beiden Sockelgeschossen sind alle zentralen Funktionen untergebracht. Im Garten liegen talseitig die Bereiche für den Kurbetrieb und für Wellness. Bergseitig eröffnet sich im oberen dieser beiden Geschosse eine großzügige öffentliche Ebene des Hotellebens mit Vorfahrt, Zugang, Lobby, Restauration, Bar und Veranstaltungssälen. Lichthöfe erweitern die Ausblicke in die Landschaft um vertikale Bezüge zwischen diesen beiden Geschossen.

Die Verteilung der Zimmer in zwei Baukörper folgt dem Prinzip der kurzen Wege. Kur- und Wellnessbetrieb werden hier im Mengenverhältnis 1:2 vorgeschlagen. Damit ergibt sich Spannung in der Komposition und im Süden der Anlage als weithin sichtbares Zeichen für bzw. in Bad Goisern ein Turm. Die Zimmer selbst reihen sich um den Erschließungskern an den drei Gebäudeaußenseiten an. Sie ermöglichen das Versetzen der Loggia und erlauben so ein Schachbrettmuster an den vertikalen Fassaden.

 

Städtebau: gegliederter Monolith mit Turm entlang der Höhenschichtline
Typus: Breitfußhotel mit zwei Kernen
Bebaute Fläche: 2.486 m²
Bruttogeschossfläche: 12.266 m²
Nettonutzfläche: 9.812 m² inkl. Loggien
Zimmer: 12 Zimmer zu 41 m² und 8,2m² Loggia, 105 Zimmer zu 32 m² und 7,5m² Loggia

 

Ansicht-West-Schullerer

Ansicht West

Grundrisse Schullerer Grundrisse Zimmer