Dieser Vorschlag interpretiert den Breitfußtypus neu. Auf dem in das Gelände eingegrabenen massiven Sockel ruhen acht Holzhäuser mit 2 bis 7 Geschossen. Sie weisen je Grundriss 3 Zimmer auf und stellen ein gleichsam tanzendes Ensemble dar. Mit der Anspielung auf die für das Salzkammergut typischen Villen der Sommerfrische wird der Maßstab der umliegenden Bebauung aufgenommen und die lokale Bautradition fortgeführt.

Das Projekt denkt die Villen aus der Zeit der Sommerfrische in einem Tanz im Gelände weiter.

Der in Stein und Beton ausgeführte Sockel nimmt im Obergeschoss Lobby, Restaurant sowie Seminarräume auf und gibt im Untergeschoss dem Wellness- bzw. Kurbetrieb die Möglichkeit, sich zum Park zu orientieren. Das Atrium für die Saunagäste ergänzt als innerer Ruhepol das Freiflächenangebot. In der zentralen Verteilerebene verzahnen drei hofartige Einschnitte den Baukörper mit dem umgebenden Grünraum. Von der Rezeption führt eine mit Blickbezügen und Oberlichten arbeitende Raumregie zu den Erschließungskernen der acht Villen.

Mit zwei verschiedenen Zimmertypen wird hier durch kleine Variationen ein vielfältiges Angebot geschaffen. Der abgestimmte Bezug von Loggia und Nassräumen sowie die Lage jedes Zimmers über Eck ermöglichen auch ein Reagieren auf die Blickbezüge aus dem Villenensemble hinaus in die Landschaft. Die Tatsache, mit nur zwei Nachbarn ein Geschoss zu teilen, die Ausführung in Massivholz und die Loggia unterstützen das Gefühl, in einer Villa Sommerfrische zu genießen.

Städtebau: Hoteldorf auf Geländesockel
Typus: Breitfuß mit 8 Kernen
Bebaute Fläche: 3.765 m²
Bruttogeschossfläche: 9.724 m²
Nettonutzfläche: 7.506 m²
Zimmer: 102, davon 68 zu 29,34 m²; 34 zu 30,81 m²

 

Schnitt A

Schnitt A

Grundrisse
Zimmertypen

Zimmertypen