Dieses Hotel versteht sich als Teil der Landschaft, aus deren Fels es herausgearbeitet wurde. Dabei entwickelt es sich aus dem Kurpark mit der ihm zugeordneten Wellnesswelt über die Restaurationsflächen bis zu den Zimmertrakten nach oben, um sehr nah an die »Ewige Wand« im Nordosten des Geländes heranzureichen. Die oberste Gebäudespange kragt im Südosten über die Zufahrtsstraße und den Kurbach hinaus in den kleineren, südlichen Kurpark.

Räume schieben sich aus der Erde, werden vom Gelände überwachsen, graben sich wieder nach unten.

Dem Hotel liegt eine kreuzförmige Organisation zugrunde, deren Mittelpunkt in der horizontalen wie in der vertikalen Ausdehnung die Eingangslobby markiert. Nach unten entwickeln sich über die Haupttreppenanlage alle öffentlichen Bereiche des Hotels. Sie münden in der Wellnessebene am Kurpark, die sich aus dem Inneren des Bergstocks nach Südwesten zu den alten Bäumen hin orientiert. In seiner polygonalen kristallinen Form erinnert der Raum bewusst an eine Höhle.

Über drei Kaskadentreppen steigen die Gäste – gleichsam durch das Erdreich – in ihre Zimmer hinauf, die sich entlang eines mit Oberlicht versorgten »Tunnels« aneinander reihen und sich nach Südwest ins Tal orientieren. Die Zimmer der unteren Ebene weisen selbst einen Höhensprung und die Zimmer der oberen Ebene einen seitlichen Badezimmer-Möbelstreifen auf. Hier führt der Erschließungstunnel über die Lobby und die Straße hinweg in einen aufgeständerten Bauteil, der zweihüftig Zimmertypen mit Loggien anbietet.

 

Städtebau: eingegrabene Spange terrassiert entlang der Höhenschichtline
Typus: Terrassenhotel
Bebaute Fläche: 6.938 m²
Bruttogeschossfläche: 8.939 m²
Nettonutzfläche: 7.200 m²
Zimmer: 90, davon 29 zu 32 m²; 24 zu 29 m², 9 zu 45 m², 28 zu 31m²

Ansicht West

Ansicht West

Grundrisse
Zimmertypen

Zimmertypen

 

Querschnitt Lobby

Querschnitt Lobby