Wie viele Orte in Österreich steht auch die Marktgemeinde Ferschnitz derzeit vor bekannten Problemen. Die Nachfrage nach neuem Bauland und der wachsende Einfamilienhausgürtel stehen einem steigenden Leerstand im Ortskern gegenüber.

Um diesem Trend entgegenzuwirken setzte die Marktgemeinde im Frühling 2016 erste Schritte und erwarb das ehemalige Kaufhaus Perneder. Durch die Belebung des seit etwa 20 Jahren leer stehenden Gebäudes soll auch der Ortskern wieder stärker frequentiert werden. Nach dem Kauf stellten sich weitere Fragen, wie etwa: Welche Nutzung wäre für den Standort ideal? Wie kann mit der Substanz umgegangen werden? Ist eine Renovierung möglich oder ein Neubau unausweichlich? Und wie kann das einzelne Gebäude Teil eines neuen, belebten Ortsentwicklungskonzeptes
werden?

Die vorliegende Arbeit ist eine künstlerisch-wissenschaftliche Annäherung an diese Fragen der Ortsentwicklung. Sie entwickelt sich offen, schaffend und auf der Suche nach neuen Lösungsansätzen. Durch die Reflexion des Prozesses schließt sich ein erster Erkenntniskreis und öffnet den Raum für eine erneute Annäherung. Die Arbeit kann somit weder als abgeschlossener Prozess noch als Ideal- oder Patentlösung betrachtet werden, sondern als Segment einer Entwicklungsschleife. Sie ist Teil eines kreisförmigen Erkennens von Entwicklungen, eines hermeneutischen Zirkels.

„Bauen kann im besten Fall nicht nur das Ortsbild, sondern auch das Gemeindeleben positiv verändern.“
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