Bei der Entwicklung des Masterplans stellte sich heraus, dass die Verlegung der Weberei eine wichtige Maßnahme für das zukünftige Dorf bedeutet. Eine höhere Produktion und folglich eine Vergrößerung der Weberei kann an der heutigen Stelle nicht garantiert werden. Es Bedarf ein Gebäude mit mehr Platz, besseren Lichtverhältnissen, sowie einer dem Verarbeitungsprozess angepasste Raumabfolge. Heute arbeiten bereits 170 Personen aus dem Dorf in der Weberei. Es ist die wichtigste Einnahmequelle im Dorf. Schals und auch andere Textilien werden aus ‚non-violent silk’ – einer Methode bei welcher für die Seidenherstellung die Raupen nicht getötet werden – erzeugt. Die Textilien werden heute bereits bis nach Europa exportiert. Um zukünftig die Produkte im Haus zu veredeln, wird der Weberei eine Schneiderei zugeschaltet.

Das geplante Gebäude bietet sowohl unterschiedlichste, gut belichtete Räume, als auch Bereiche für die soziale Interaktion in den Pausen. Die Raumabfolge ist dem Arbeitsprozess angepasst. Ein neuer Verkaufsraum soll Besucher empfangen. Die großzügige Geste des sich öffnenden Daches vermittelt Größe, so werden Menschen von außerhalb einladend empfangen. Eine Geste gegen die Stigmatisierung des Dorfes.

Grundriss EG

Grundriss EG

Grundriss OG

 

 

Ansicht Ost

Ansicht Ost

Ansicht Süd

Ansicht Süd

 

 

Modellfoto

Modellfoto

Modellfoto