Dieser Entwurf behandelt das Schloss Götzendorf als sozialen und kulturellen Mittel­punkt des Dorfes, der künftig eine therapeutische Wohngemeinschaft für Menschen mit psychosomatischen Krankheiten ­– wie beispielsweise Depressionen, Persönlichkeits­störungen, Essstörungen – beherbergen wird. So soll das Schloss in seiner Funkti­on einerseits die Gemeinschaft der Götzendorfer stärken und zum Treffpunkt werden. Andererseits geht es auch darum, Menschen, die sich in einer labilen psychischen Situ­ation befinden, zu ermöglichen, Selbstvertrauen und Kraft zu schöpfen, sich in eine ge­sellschaftliche Struktur zu integrieren und wiederzuerlernen, ihren Alltag selbständig zu meistern. Durch die gemeinsame Nutzung des Schlosses entsteht also eine Symbiose zwischen Dorfbewohnern und Patienten.

 

Der Umbau sieht einen sehr schonenden Umgang mit dem Bestand vor, so­wohl bezüglich der baulichen Struktur, als auch im Hinblick auf die bestehende Nutzung des Schlosses:

Was bleibt? Kirche, Musik- und Theaterraum, und die Vereine

Was kommt? Dorfladencafé, Arzt, Therapie-WG im Neubau

Die größten Eingriffe im Schloss? Umgestaltung der Kirche (Ausrichtung nach Osten wiederhergestellt), Schaffung eines groß zügigen Ateliers im 2. Obergeschoß

 

Diese Arbeit entstand im Rahmen des Projektes „Schloss Götzendorf – Nachhaltige Strategien für ein kleines Schloss im Mühlviertel“

 

 

Modell M 1:200


 

 

Grundriss EG

 

 

 

Grundriss OG

GR Zimmer M 1:50

 

 

 

Massenmodell Gips M 1:500

 

 

GR Zimmer 1-50