Ex umbra in solem bedeutet übersetzt so viel wie ,,aus dem Schatten ins Licht’’.  Der Titel entsprang dem Gedanken, in einer tiefen Baulücke im innerstädtischen Bereich ein Gebäude zu entwerfen, welches mehr Tageslicht in die Wohnungen bringt als dies sonst der Fall ist.

Das geplante Gebäude besteht aus fünf eng miteinander verbundenen Komponenten: Ein Glaskörper der sich mit einem umlaufenden Abstand von einem Meter zu den Nachbargebäuden abgrenzt, vier Platten als Untergrund und Bühne für das menschliche Leben und Wohnen die außerdem an die Nachbargebäude anschließen. Ein Kern aus Beton, der die Funktion der vertikalen Erschließung und Aussteifung des Gebäudes beinhaltet, eine Lamellenkonstruktion, welche den Glaskörper bekleidet – ihn vor Sonne schützt und Privatsphäre schafft indem sie als Filter zur Straße dient. Die fünfte Komponente ist der Raum selbst. Dieser zeichnet sich durch eine Raumhöhe von dreieinhalb Metern aus. Grundlegend war hierbei nicht der Luxusgedanke,  sondern die Idee noch mehr Licht in den Raum zu bringen.

Aufgrund der verschiebbaren Glasflächen des Glasköpers sind die Grundrisse flexibel – jeder Bewohner kann selbst entscheiden wie viel Balkonfläche er zu seinen Zimmern dazuschalten bzw. wegschalten möchte.

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