Als innerstädtischer Friedhof ist der Barbarafriedhof nach allen Seiten begrenzt. Die Begrenzung wird im Norden von der Trasse der ÖBB gebildet, auf allen anderen Seiten grenzen Straßen den Friedhof ein. Ein markanter Einschnitt zeigt sich, infolge städtischer Erweiterungen durch die Teilung des Friedhofes mit der Dinghoferstraße.

Durch fehlende Stadtbezüge kann »der Park zwischen den Mauern« kaum genutzt werden. So ist es Teil des Konzeptes, Öffnungen zu schaffen und durch ein überlegtes Wegesystem die StadtbewohnerInnen einzuladen, sich durch das Grün des Friedhofes zu bewegen.

Das Gebäude wirkt durch seine Form spannend und zurückhaltend zugleich, während es förmlich zwischen dem Grün des Friedhofes herauswächst und mit einer umarmenden Geste die vor dem Gebäude liegenden Kindergräber beschützt.

Im und als Zentrum des Friedhofes ist das Gebäude als kompakter Baukörper geformt, der sich hauptsächlich zum Garten hin orientiert. Die Aufbahrungskojen orientieren sich zur großzügigen Halle und werden über ein Oberlicht mit Tageslicht belichtet. Hinter dem Sargas öffnet sich das Gebäude nach außen.

Wegeachsen schaffen Klarheit und führen ins Zentrum des Friedhofes, wo sich auch das neue Friedhofsgebäude befindet. Durch die zentrale Lage können Verabschiedungen fernab vom Stadtlärm durchgeführt werden – der Park als Filter zur Stadt.

 

Ansicht Ost

Ansicht Ost

Obergeschoss

Obergeschoss

 

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Ansicht Nord

Ansicht Nord

Stadtpark Gottesacker, Andreas Moser
Schnitte

Schnitte